Restauratoren Bunz + Bunz

Baden-Oos Kath. Pfarrkirche St. Dionys, Reinigung der Raumfassung 1912/1972 im Saugstrahlverfahren mit Latexgranulat, vorher – nachher.

Restauratoren Bunz + Bunz

Biberach Stadtpfarrkirche St. Martin, Engel in der südlichen Chorkapelle St. Candidus (Mitte 18. Jh.) von J.C.W. Hegenauer?, Projekt 2000.

Restauratoren Bunz + Bunz

Kisslegg Kath. Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich, Deckengewölbe des Hauptschiffs (1734 – 1738), Franz Anton Erler u. Geselle Benedikt Gambs, Projekt 2011 – 2012.

Restauratoren Bunz + Bunz

Ravensburg Konzerthaus, Historische  Theaterkulissen (Ende 19. Jh. bis ca. 1912), Projekt Bestands- und Zustandsaufnahme 2011.

Restauratoren Bunz + Bunz

Kisslegg Kath. Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich, Deckengewölbe des Hauptschiffs (1734 – 1738), Darstellung der Hl. Barbara / UVA-Fluoreszenz-Aufnahme, Projekt 2011 – 2012.

Restauratoren Bunz + Bunz

Wormser Dom, Hochaltar nach dem Entwurf Balthasar Neumann (1738 – 1742), Kittungen an rechten Hand der überlebensgroßen Skulptur des Hl. Paulus, Konservierung und Restaurierung März 2004 – April 2005.

Restauratoren Bunz + Bunz

Speyerer Dom, Wartungsmaßnahme (Reinigung) im Hauptschiff.

Restauratoren Bunz + Bunz

Kisslegg Kath. Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich, Deckengewölbe des Hauptschiffs (1734 – 1738), Risskittung am Deckengemälde, Projekt 2011 – 2012.

Restauratoren Bunz + Bunz

Stuttgart Schloss Solitude, Decke des Weissen Saals, Deckengemälde von Nicolas Guibal um 1768 (Wartung 2005).

Bilder zum Thema Restaurierung / Konservierung Sulzburg Ev. Kirche St. Cyriak

Wandmalereifragment an der Nordwand 15. Jh. Das zur Festigung der Malerei in den 1960er Jahren als Film aufgetragene Bindemittel Kasein hatte zu diesem extremen und die Malereien ganzflächig betreffenden Schadensbild geführt. Vorzustand.

Bei aufwendigen Vortests wurde ein Verfahren gefunden, mit dem die aufgerollten Mal­schichtschollen samt Bindemittel geglättet und wieder mit dem Untergrund verbunden werden konnten. Und zwar wurde ein Schaum aus Fu-Nori appliziert, welche eine Subli­mierung des Bindemittels bewirkte. Zwischenzustand.

Wandmalereifragment an der Nordwand 15. Jh. Nachzustand.

Schädlicher Kaseinüberzug einer Restaurierung

Fi­xierungen mit dem Bindemittel Kasein der letzten Restaurierung 1961ff. führten an der ottonischen Friesmalerei sowie den figürlichen Wandmalerei­en des 15./16. Jh. von St. Cyriak zu spezifischen Schäden. Wenn durch Temperatur- und Feuchtig­keits­schwan­kungen auf die Kasein-Imprägnierung physika­lischer Stress ausgeübt wird, zieht sich der Film mit Eigenspannung zusammen und rollt sich mitsamt Malschicht auf. Eine Sicherung der sich ablösenden Malschicht wie auch Verfahrentests zur Reduzierung des problematischen Kaseinfilms wurden von uns 2010 durchgeführt.

Ottonischer Deckenfries, wahrscheinlich um 1008. Das zur Festigung der Malerei in den 1960er Jahren als Film aufgetragene Bindemittel Kasein hatte zu diesem extremen und die Malereien ganzflächig betreffenden Schadensbild geführt. Vorzustand und Nachzustand.

Nach der Festigung der durch einen in den 1960er Jahren auf­ge­tragenen Kaseinfilm geschädigten Malerei wurden umfängliche Tests zur schonenden Ablösung des Films erfolgreich durchgeführt.

Auf der mit Hilfe von Fu-Noriin Schaum formgefestigten Malschicht liegt der Kasein­film auf. Rechts daneben der Zustand nach Behandlung mit einer ein Enzym enthaltenden Kompresse.